Wir haben uns von der Kinderkathedrale verschiedet. Vieles haben wir geerntet. Gott sei Dank!
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mit diesen Worten startete Pastor L. Pieper seine Predigt im Festzelt anlässlich des 50-jährigen Bestehens der Jugendfeuerwehr in Lauenberg. Das ganze Wochenende stand im Zeichen des besonderen Jubiläums. Nach einer Geländerally, dem Kommers und einer großen Zeltparty am Samstagabend, startete der Sonntagmorgen nach altem Lauenberger Brauch mit einem Festgottesdienst auf dem Zelt. Zahlreiche Feuerwehrmänner, Feuerwehrfrauen sowie viele Festbesucher hatten sich auf dem Zelt versammelt und dem speziellen Anlass entsprechend, hatte Pastor Pieper einen schönen Gottesdienst vorbereitet. „Rufe mich an der Not, so will ich erretten“ , dieser Satz aus Psalm 50 „klingt wie ein Werbeslogan für die Feuerwehr“ so Pastor Pieper und er erläutert anhand von Beispielen aus den vielschichtigen Einsatzbereichen der Feuerwehr sinnbildlich die Botschaft des alten Bibelwortes. Schlussendlich wird deutlich, es „genügt ein Anruf“ und die Feuerwehr aber auch Gott sind da und immer erreichbar, wenn plötzlich die kleinen oder großen Katastrophen über uns hereinbrechen, nur in unterschiedlicher Erscheinungsweise und Wirksamkeit. Eine besondere Atmosphäre erfüllte das Festzelt beim fröhlichen Orgelspiel von Frau Kopisch Obuch begleitet vom Gesang der Festgemeinde.
Aus einer Übernachtungsidee wuchs ein Motto „Gott ist Licht“ - alles um Dunkelheit und Licht.
Zwanzig Kinder tauchten so in ein besonderes und einmaliges Erlebnis an diesem Wochende ein. Zum erstenmal wurde in der Emmaus-Gemeinde im Rahmen der Kinderkathedrale eine Übernachtung für Kinder ab 10 Jahren durch Teamer des Fischclubs der Region Dassel angeboten.
Am heutigen Sonntag, den 25.09.2022 wurde es feierlich in der St. Christophorus Kirche. Die Konfirmationsjahrgänge 1951, 1956-1957, 1961-1962 und 1971-1972 feierten ihre Gnaden, Eiserne, Diamantene und Goldene Einsegnung. Pastor Dr. Pieper begrüßte die Jubelkonfirmanden und Jubelkonfirmandinnen mit den Worten: "Der Herr sei mit euch! Denn ich bin der HERR, dein Gott, der Heilige Israels, dein Heiland. So fürchte dich nun nicht, denn ich bin bei dir." Die 21 Konfirmanden bekräftigten erneut ihren christlichen Glauben und empfingen erneut den Segen in Mackensen. Zum feierlichen Anlass umrahmten der Männergesangverein Mackensen mit den Liebeiträgen: "Ich singe dir mit Herz und Mund" und "Nun danket alle Gott" und Organistin Kathrin Kantner mit sehr beeindruckender Orgelmusik den Jubelgottesdienst. Im Anschluss ging es zum fröhlichem Ausklang, bei Essen, in die Gastwirtschaft "Zum Grenzkrug" um über Erlebtes zu sprechen, an ihre Konfirmationen gemeinsam zurückzudenken und einfach beisammensein zu sein.
Nach so langer Zeit war es eine große Freude, alte Bekannte wiederzutreffen, so eine Jubilarin.
Gemeinsam auf Zeitreise zu gehen, lohnt sich immer.
Fotos hier im Anhang unter den Button "Ganzen Beitrag anzeigen..." ⬇️
Abends, wenn es draußen langsam dunkel, heißt es, es is Kinotime. Großer Raum, große Leinwand und doch kein Kinosaal. Kino einmal anders - im Kirchenraum bei Popcorn und Getränken.
Letztmalig am 30.09.2022 kann man in diesen ungewöhnlichen und doch besonderen Erlebnis eintauchen.
Kürzlich wurde es bei den Kinderclub Kindern kreativ - handwerklich kreativ.
Holz und Draht wurde mit ganz viel Werkzeugen, Bohre, Säge, Astschere, Hammer, Tacker bearbeitet.
Ein Insektenhotel soll entstehen - groß, stabil und mehrstöckig mit vielen Räumlichkeiten, viel Platz für zahlreiche Nützlinge soll es sein und ebenso imposant wie die stattliche St. Christophorus Kirche, damit es an seinen späteren Ort auch genauso so zur Geltung kommen kann.
Ein schönes aber auch schwieriges unterfangen. Das große Holzkonstrukt, das zum Glück schon von fleißigen Helfern zuvor zusammen gebaut wurde, verlangte nach viel Füllmaterial, nach jeder Menge verschiedener Ding aus der Natur, die zuvor selbst gesammelt wurde und nun noch bearbeitet werden sollte.
Emsig wurde hinter der St. Christophorus Kirche fleißig gewerkelt.
Alle Kräfte der vielen jungen Helfer waren beim Zerschneiten und Sägen von Holzstöcken und Ästen, die in die passende Länge gebracht werden musste, beim klein Hämmern von Steinen, di zuvor noch gemeinschaftlich herangetragen wurde, beim konzentrierten Bohren von Löchern in die Holzklötze und beim Brechen der Baumrinde, nötig. Ganz viel Spaß lag in der Luft.
Auch viel Freude kam bei der optischen Gestaltung der „Hotelräume“ - der Innenarchitektur auf. Wo Ziegelsteine, Holz, Tannenzapfen, Zweige, Moos, Sandsteine, Holzwolle, Stroh und Rinde am besten platzieren. Der Fantasie waren keine Grenzen gesetzt.
Unterstützt wurde der Bauprojektnachmittag mit Eltern-Power.
Ein großer Dank des Kinderclubs geht an alle helfenden Hände die bei der Umsetzung geholfen haben.
Nach dieser Fertigstellung, fehlen nur nach die Füße zum Aufstellen, damit das besonders gelungene Insektenhotel an seinen schon auserkorenen Platz fest stehen kann, und möglichst bald fleißigen Nützlingen als Nisthilfe und zur Überwinterung hilft.
Mitreißende Freude im Kinderkathedralen-Schiff Mitmachkonzert von Mike Müllerbauer und Andy begeisterte Markoldendorf.
Rückzugsort, Glaubens-Erlebnispark und Ort der Entdeckungen: All das und noch viel mehr ist die Kinderkathedrale Markoldendorf – und gestern Nachmittag stellte sie auch noch ihr Konzerthallen-Potenzial unter Beweis! Etwa 200 kleine und große Gäste waren dabei, als Mike Müllerbauer an der Gitarre und Andy am Keyboard ein begeisterndes Mitmachkonzert boten.
Denn wer bei einem Konzert vor allem ans Zuhören und Zuschauen denkt, der hat Mike Müllerbauer noch nicht erlebt. Da wurde mitgeklatscht und die Arme in die Luft gereckt, gestampft und gesungen – die rhythmischen, leicht nachzumachenden Choreografien mussten einfach nachgemacht werden. Und nicht nur die Kleinen waren davon begeistert! Auch die größeren Gäste, Mamas, Papas, Omas, Opas, Tanten und Onkel ließen sich schnell mitreißen von der Freude im Kirchenschiff. Der Kinderliedermacher und sein Bühnen-Kumpel begeisterten mit eingängigen, christlichen Songs mit Herz und Köpfchen, viel Groove und Lebensfreude – frech und irgendwie anders.
Genau das sprach auch die Kinder an, die vor der Bühne kaum noch zu halten waren. Passen christlicher Glaube mit Humor und Partystimmung zusammen? Aber hallo – das stellte dieses Konzerterlebnis, bei dem jeder herzlich willkommen war, eindeutig unter Beweis.
Eine Reise ins Reich der Sinne! Bei diesem Film lernen wir, mit den Augen eines blinden Jungen zu sehen.
In leuchtenden Bildern wird die Geschichte Mohammads erzählt, der vor der Blindenschule wartet und hofft, dass sein Vater ihn über die Sommerferien nach Hause holt. Doch der würde am liebsten gar nicht kommen. Er schämt sich für die Blindheit seines Sohnes und fürchtet, dass sie seinem neuen Glück, der bevorstehenden Hochzeit, im Weg steht. So bleibt Mohammad nur kurz daheim, ehe er zu einem blinden Tischler in die Lehre geschickt wird. Doch irgendwann muss der Vater erkennen, dass eigentlich er derjenige ist, der nicht sehen kann…
Antoine de Saint-Exupérys Erkenntnis „Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für das Auge unsichtbar“ hat hier eine gelungene filmische Umsetzung gefunden, der Film wird nicht nur durch die wunderschönen Naturaufnahmen zu einem sinnlichen Erlebnis. Er ist freigegeben ab FSK 6, lt. Medienzentrale der Landeskirche ebenso empfohlen ab 6 Jahren.